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Standardsondensystem (SPT)

Zur besseren Ausnutzung der aufgewandten Kosten sollte in Baugrunduntersuchungsbohrungen stets der Standardrammversuch ausgeführt werden. In den USA und anderen Ländern werden Sondierungen von der Bohrlochsohle vielfach mit Geräten ausgeführt, die statt der Sondenspitze einen Hohlzylinder besitzen, der die Entnahme kleiner Bodenproben ermöglicht. Versuche mit dieser Sonde werden als Standard-Penetrations- Test (SPT) bezeichnet. Die Standard Sonde wird an einem Seil hängend in ein vor der Sondierung gesäubertes Bohrloch von min. 130 mm Ø auf der Bohrlochsohle abgesetzt. Bei der nun folgenden Rammsondierung werden die ersten 15.2 cm Eindringtiefe nicht berücksichtigt, da sie durch den Bohrvorgang gestört sein können. Die nächsten 30,5 cm sind für die eigentliche Auswertung maßgebend. Es wird die hierfür verwendete Anzahl der Schläge gemessen und in einem Koordinatensystem aufgetragen. Die wichtigsten Abmessungen der Standard-Sonde entsprechen der American Society for Testing Materials (ASTM) bzw. der DIN 4094 Blatt 1.

Sondentypen

  • SPT100
    max. Aussen-Ø 100mm ; Gewicht 149kg
  • SPT120
    max. Aussen-Ø 120mm ; Gewicht 165kg

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